Naturparks, Schutzgebiete und Nationalparks in Ghana

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Naturparks

Die Gründung zahlreicher Naturschutzgebiete geht nicht auf den Tourismus zurück, sondern hat ökologische Gründe. Seit der Umweltschutz auch in Ghana ein Thema wurde, sind viele Nationalparks und Schutzgebiete errichtet worden. Nur einige der bekanntesten sollen einen kleinen Vorgeschmack bieten. Es ist vorab darauf hinzuweisen, dass die ghanaischen Naturparks meist unzureichend auf Touristen vorbereitet sind, so dass man nicht überall mit Übernachtungsmöglichkeiten rechnen kann. Es ist ratsam sich vorher zu informieren und ggf. eine Camping-Ausrüstung mit sich zu führen.

Höhenwanderung im Regenwald

Kakum Nationalpark
Kakum Nationalpark

Nahe der Küstenstädte Cape Coast und Elmina befindet sich der sehenswerte Nationalpark Kakum, der mit seinem Canopy Walk eine besondere Attraktion für abenteuerliebende Reisende bietet. Dabei handelt es sich um einen aufregenden Spaziergang zwischen den Baumwipfeln des Regenwaldes. Mit festen Tauen gesicherte Holzplanken sind von Baumkrone zu Baumkrone gespannt und ermöglichen es den Besuchern etwa 50 Meter über dem Erdboden zu laufen. Die Anlage ist sehr sicher, aber nichts für Menschen mit Höhenangst, denn die begehbaren Planken schaukeln trotz stabiler Scherung erheblich. Laut Jojo Cobbinah gibt es in nur vier weiteren Ländern eine solche Möglichkeit den Dschungel zu erleben, die Anlage in Kakum soll sogar einmalig sein. Der Canopy Walk ist sicherlich legendär und einmalig – ein Muss für Touristen, die den Regenwald auf eine außergewöhnlich spannende Weise erleben wollen. Für die Tour sind festes Schuhwerk, lange Hosen und lange Ärmel zu empfehlen.

Die artengeschützten Tiere, die in Kakum zuhause sind, Wildschweine, Elefanten, Bongos, bekommt man allerdings nicht zu Gesicht, zumindest ist es sehr unwahrscheinlich, worauf man auch hingewiesen wird.
Die Eintrittspreise sind hoch, dienen aber der Pflege des Schutzgebietes, weshalb man so einen wichtigen Beitrag zum Erhalt des Regenwaldes leistet.

Nilpferde bestaunen

Der Bui-Park ist für eine Safari besondere geeignet. Er befindet sich in der Region Brong-Ahafo und misst rund 2200 km². Neben Affen, Elefanten und Leoparden kann man hier Nilpferde bestaunen. Nilpferd-Liebhaber kommen auch im Wechiau Hippo Sanctuary auf ihre Kosten. Hier können die Tiere, dank eines Umweltschutz-Projektes, in ihrem natürlichen Lebensraum leben.

Weite Savannenlandschaft und badende Elefanten

Mole Nationalpark Elefant
Elefant im Mole Nationalpark

Der größte und bekannteste Nationalpark Ghanas und mittlerweile ein echter Touristenmagnet ist der Mole National Park im Nordwesten. Im Park wurde eine große Motelanlage gebaut, deren Zimmer in der Hochsaison (Oktober bis Mai) oft ausgebucht sind. Hier sollte man wenn möglich vorher reservieren, auch wenn es schwierig ist, telefonische Verbindung zu bekommen.

Mehrmals täglich werden Fußsafaris oder Safaris mit dem Jeep angeboten und man hat auch die Möglichkeit an einer Kanu-Fahrt teilzunehmen. Der Park erstreckt sich über eine 4200 km² große Savannenlandschaft. Elefanten, Antilopen, Affen und Warzenschweine leben hier in freier Wildbahn und können während der Safari beobachtet und fotografiert werden.

Mole Nationalpark
Mole Nationalpark

Auch die Flora ist überaus beeindruckend: Akazienbäume und unzählige verschiedenen Pflanzenarten wachsen dicht an dicht und präsentieren ein atemberaubendes Bild unberührter Natur. Dazu trägt auch die Ferne zu Städten und Dörfern bei.

Ein Besuch in Mole wird meist zur Trockenzeit empfohlen. Die Pfade sind dann nicht zu matschig und es können mehr Tiere gesehen werden, da sie häufiger Wasserstellen aufsuchen.

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