Die einheimische Küche Ghanas - typische Speisen

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Die Einheimische Küche als kulinarisches Abenteuer

Man findet in den großen Städten durchaus Restaurants und Imbisse mit europäischer, amerikanischer oder asiatischer Kost. Wenn man aber die ghanaische Küche nicht kennen lernt, lernt man auch Ghana nicht kennen. Das Essen ist ein wichtiger Bestandteil der Kultur, viele Ghana-Freunde haben es lieben gelernt und möchten es nicht mehr missen. Neben traditionellen Gerichten, die man überall in Westafrika bekommt gibt es auch typische Landesspezialitäten. An vieles muss sich der fremde Magen erst gewöhnen, denn die einzelnen Bestandteile sowie deren Zusammensetzung in Gerichten ist anders als in der westlichen Welt. Sowohl Zubereitung als auch die Art und Weise des Verzehrs ist anders und wirkt auf den einen oder anderen erst mal befremdlich. Doch nichts lohnt sich mehr, als eigene Essgewohnheiten abzustreifen und tief einzutauchen in Ghanas Esskultur…

Klassische Speisen

“Fufu”: Das ghanaische Nationalgericht. Es ist ein breiartiger Kloß aus gegarten Kochbananen und Maniok. Im Norden wird es aus Yam gemacht. Fufu wird in einer scharfen Soße (z.B. Palmnusssuppe) serviert, meist gibt es oben drauf ein Stück Fisch oder Fleisch.
“RedRed”: frittierte Kochbananen mit Bohneneintopf in Palmöl
“Jollof Rice”: in Eintopf gegarter Reis mit Gemüse, manchmal mit Fleisch
“Kenkey”: saure Maisklöße, in Blätter gewickelt
“Banku”: Brei aus Mais und Maniok, wird wie Fufu mit scharfer Suppe und Fisch oder Fleisch gegessen
“Garifoto”: Mit Wasser und Salz verrührtes Maniokmehl, meist als Beilage zu Bohneneintopf oder einer Soße mit Fisch
„Kelawele“: frittierte Kochbananenscheiben, werden hauptsächlich „Plantain Chips“ genannt und sind als Snack überall auf der Straße und am Straßenrand zu kaufen.
„Wakyee“: Reisgericht mit Bohnen

Typische Essgewohnheiten

Wie in vielen Teilen Afrikas ist es auch in Ghana mit den Fingern gegessen. Dabei sollte man unbedingt darauf achten, dass man ausschließlich die rechte Hand nimmt, denn die linke gilt als unrein. In Restaurants und manchen Chopbars wird natürlich auch Besteck angeboten. Das Essen mit den Fingern gehört aber zur Esskultur und man sollte sich auch als ein Fremder mit anderen Ernähungsgewohnheiten daran gewöhnen. Die Hygiene wird dabei stets gewahrt. Vor und nach dem Essen werden die Hände mit Wasser und Spülmittel gewaschen. Auf den Tischen steht beides immer bereit. Anfangs ist es nicht leicht mit den Fingern zu essen, besonders wenn das Gericht noch sehr heiß ist. Bei Fufu oder Banku ist es üblich, Stückchen vom Kloss abzureißen, zu formen, in die Suppe einzutunken und sich in den Mund zu schieben. Wenn man das noch nie zuvor gemacht hat, kann es natürlich passieren, dass man sich etwas ungeschickt anstellt. Davon sollte man sich nicht beirren lassen und es dennoch versuchen. Mit Zeit und Übung wird es dann auch immer leichter werden und viel Spaß machen. Viele Einheimische zeigen sich erfreut, wenn Ausländer die ghanaische Küche wertschätzen.

Die Esszeiten unterscheiden sich ebenfalls von den unseren. Das klassische europäische Frühstück pflegt man in Ghana nicht. Es wird erst später am Tag, also vormittags gegessen und dann auch richtig deftig. Abendessen ist dagegen am frühen Abend üblich.

Kaffee und Alkohol werden in Ghana selten getrunken. Man trinkt Wasser, zum Essen und zwischendurch. Überall auf der Straße kann man das in Plastik verpackte, billige Pure Water kaufen.
Grundsätzlich kann man in Ghana alles kaufen, was dort nicht hergestellt wird, wird importiert und in großen Shopping Malls angeboten. Auch deutsche Produkte, wie Pumpernickel und Kinderschokolade gibt es dort. Wenn man auf bestimmte Dinge nicht verzichten will, sind diese Supermärkte die richtige Adresse. Lebensmittel, die von den Ghanaern selbst nicht konsumiert werden, also Milchprodukte wie Joghurt und Käse, Vollkornbrot, diverse Süßspeisen, kann man nur dort bekommen, allerdings auch nur zu entsprechenden Preisen.

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